Formula Student lockt Nachwuchskonstrukteure

thyssenkrupp Schulte unterstützt Studierende der Universität Duisburg-Essen mit Material für den Bau eines elektrischen Formel-Rennwagens.

Formular Student

Die Rundrohre für den Rahmen kommen von thyssenkrupp Schulte

Auch in diesem Jahr fand wieder die bei Nachwuchs­konstrukteuren beliebte Formula Student statt. Da durfte natürlich auch das Team aus Duisburg und Essen nicht fehlen. Bereits mit dem dritten Fahrzeug nimmt das E-Team Duisburg-Es­sen e.V. der Kooperationsuniversität an dem weltweit größten Ingenieurswettbewerb für Studierende teil. Ziel der angehenden Ingenieure ist es, einen einsitzigen Formel-Rennwagen zu bauen, der elektrisch angetrieben wird.

„Aktuell bauen wir unser drittes Fahrzeug. Neben der drasti­schen Gewichtsreduktion und einem optimier­ten Fahrwerk entwickeln wir ein aerodynami­sches Paket, um die Leistung des Fahrzeugs besser auf die Straße übertragen zu können“, erklärt Daniel Jaspers, der zusammen mit seinem Team für den Bau des Rahmens verantwortlich ist.

thyssenkrupp stellt Rohre zur Verfügung

Beim Bau des Rahmens kamen auch die Material- und Dienstleistungsexperten von thyssenkrupp ins Spiel.

Wir haben die Formula Student bereits in den vergangenen Jahren unterstützt und auch dieses Mal sehr gerne Rundrohre für den Bau des Rahmens zur Verfügung gestellt und diese entsprechend angearbeitet

Christian Krebs, Leiter des Dienstleistungsbereiches der thyssenkrupp Schulte Niederlassung in Essen

Herzblut statt Motoröl

Bis der Elektrowagen tatsächlich fahren kann, ist Teamarbeit gefragt: „In den fünf Teams Frame, Aerodynamik, Powertrain, Elektrik und Fahrwerk haben wir jede Menge Herzblut und Zeit in unser neues Fahrzeug gesteckt“, erklärt Daniel Jaspers stellvertretend für die Studierenden.

Aber nicht nur der technische Aspekt reizt die Nachwuchskonstrukteure. „Neben der Kon­struktion und Entwicklung müssen wir natürlich auch die wirtschaftliche Machbarkeit prüfen und einen Businessplan erstellen. Das ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, erklärt Jaspers, der sich wie alle anderen Teammitglieder schon auf das nächste Rennen freut.