Geschichte des Unternehmens

thyssenkrupp Schulte blickt auf eine lange, traditionsreiche Geschichte zurück. Tradition verpflichtet, heißt es. Aber mit Tradition allein verdient man kein Geld. Es sei denn, Tradition steht für gute Produkte, Programme und Leistungen – kurz für einen guten Namen im Markt. So betrachtet kann Tradition ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

Die Chronik liefert einen detaillierten Einblick in die Geschichte des Unternehmens, von der Gründung bis heute.

Historie

1896

Am 05. Februar 1896 lässt der damals 34-jährige Heinrich August Schulte seine kleine Eisenhandlung in der Kielstraße 10 in das Handelsregister in Dortmund eintragen.

1926

Die Heinrich August Schulte Eisen-Aktiengesellschaft, Dortmund, wird gegründet und in die Vereinigte Stahlwerke Aktiengesellschaft (VSt), Düsseldorf, übernommen.

1945

Nach dem Krieg organisiert die Henrich August Schulte Eisen AG den Wiederaufbau der zahlreichen Niederlassungen in ganz Deutschland aus eigenen Finanzmitteln. Zudem wird das Geschäft nun auf Verarbeiter als Kundengruppe ausgerichtet.

1954

Die Heinrich August Schulte Eisen AG geht in der neu gegründeten Handelsunion AG in Düsseldorf auf.

1954-61

In der Zeit des„Wirtschaftswunders“ wird das Geschäft sukzessive ausgebaut. Neue Standorte werden aufgebaut und neue Werkstoffe werden in das Programm aufgenommen – unter anderem Kunststoffe. Es erfolgt ein intensiver Geschäftsaufbau für Eisenwaren und Haushaltselektrogeräten sowie bei den Programmen Installation und Heizung.

1961-1969

Die Aktiengesellschaft wird schrittweise durch die August Thyssen-Hütte AG übernommen und anschließend in die Thyssen Handelsunion AG (THU) umfirmiert.

1978

Ende der Siebziger findet die Umfirmierung in Thyssen Schulte GmbH, Düsseldorf, statt. Zudem wird die Verkaufsorganisation in sechs regionale Verkaufsbereiche gegliedert.

1988

Das „Europa-Konzept“ wird gestartet – mit dem Ziel, das Geschäft auf Nord- und Westeuropa auszudehnen. In allen wichtigen Märkten beteiligt sich das Unternehmen an Gesellschaften mit Lagerhandel im Werkstoffsektor. Diese bilden das heutige Auslandsgeschäft der ThyssenKrupp Materials Europe AG, mit der die Schulte-Gruppe enge Handelsbeziehungen unterhält. In der Folge fokussiert sich die Thyssen Schulte GmbH weiter auf den Werkstoffhandel.

1991

Die Hauptverwaltung der Thyssen Schulte wird in das neu erbaute „ThyssenTradeCenter“ (TTC) in Düsseldorf verlagert.

1996

Die Thyssen Schulte Bautechnik GmbH und die Thyssen Schulte Werkstoff GmbH werden als Betriebsführungsgesellschaften der Thyssen Schulte GmbH gebildet. Zwei Jahre später wird die Bautechnik zur Schulte GmbH & Co. KG und scheidet aus dem Konzern aus.

1999

In diesem Jahr fusionieren Thyssen, Hoesch und Krupp zur ThyssenKrupp AG.

2003

Vier Jahre später wird die Thyssen Schulte GmbH zur ThyssenKrupp Schulte GmbH umfirmiert. Das Geschäft mit lagerhaltendem Handel mit Rohren und Rohrzubehör der Thyssen Mannesmann Handelsgesellschaft wird integriert und der technische Großrohrhandel firmiert zur heutigen thyssenkrupp Mannex.

2009

Die Kunststoffsparte des Unternehmens wird in die neu gegründete ThyssenKrupp Plastics GmbH ausgegliedert.

2010

Die Hauptverwaltung der ThyssenKrupp Schulte GmbH zieht zurück in das Ruhrgebiet nach Essen.

2014

Im Juni 2014 wird das neue ThyssenKrupp Quartier in Essen bezogen. Der Campus befindet sich auf einem Gelände mit dem Krupp Stammhaus von 1818 und bringt den Konzern damit zurück zu seinen „Wurzeln“. 

2015

thyssenkrupp Schulte stellt sich im Handels- und Dienstleistungsbereich des thyssenkrupp Konzerns in Deutschland organisatorisch neu auf. Im Zuge dessen werden die Aktivitäten der thyssenkrupp Schulte GmbH, der thyssenkrupp MetalServ GmbH sowie der thyssenkrupp Stahlkontor GmbH gesellschaftsrechtlich unter dem Dach der neuen thyssenkrupp Schulte GmbH zusammengeführt.

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