Logistikkonzept aus einer Hand

Der Verbrauch von Flüssiggas ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und mit ihm auch die Nachfrage nach modernen Möglichkeiten, das kostbare Gut zu lagern. Ein Weg ist dabei die Lagerung in sogenannten Liquefied Natural Gas Tanks (LNG). Für den Bau dieser gigantischen Tanks hat thyssenkrupp ein Konzept entworfen, welches den Zusammenbau dieser Kolosse für den Hersteller erleichtert.

„Wir haben gemeinsam mit thyssenkrupp Steel Europe eine Möglichkeit gesucht, um potenziellen Partnern eine ganzheitliche Lösung anzubieten“, erklärt Julia Eschenbruch, Spartenleiterin für Edelstahl sowie Qualitäts-/Edelbau- und Blankstahl bei thyssenkrupp Schulte.

Gesagt, getan. Während die Stahlexperten aus Duisburg die Grobbleche produzieren, haben die Dienstleistungsspezialisten von thyssenkrupp Schulte ein Logistikkonzept entwickelt, welches den Kunden erlaubt, sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Wir übernehmen vom Lagermanagement bis hin zur Anarbeitung und just-in-time Anlieferung sämtliche Prozessschritte und bieten unseren Kunden dadurch einen Mehrwert.

Maximilian Schefz, Leiter des Bereichs Dienstleistungen
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Der Markt zeigt bereits Interesse: Für ein Unternehmen in Nordamerika hat thyssenkrupp Schulte 4.000 Tonnen Grobbleche für zwei LNG-Tanks geliefert und dabei sowohl die Logistik als auch die Anarbeitung übernommen.

Konzernweite Zusammenarbeit

Hierbei arbeiten thyssenkrupp Steel Europe, thyssenkrupp Steel North America und thyssenkrupp Schulte eng zusammen. Die Stahlexperten produzieren Grobbleche für die Tankinnenwände und die Spezialisten von thyssenkrupp Schulte sorgen dafür, dass diese unbeschadet am Ziel eintreffen. Eine anspruchsvolle Aufgabe: Die Bleche messen 13 Meter und sind in einem bestimmten Radius gebogen. Beim Transport darf nichts schief gehen, da die Teile nach Anlieferung wieder perfekt aufeinander passen müssen. „Jedes Projekt ist eine neue Herausforderung und bedarf einer individuellen Bearbeitung. Die Logistikkette setzt sich immer entsprechend neu zusammen“, sagt Julia Eschenbruch.